Erdöl- und Gasförderung in Ostbrandenburg: Bündnisgrüne lädt zum Film „Gasland“ mit anschließender Diskussion ein
Am 10. Januar lädt die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete für den Landkreis Oder-Spree Sabine Niels zu einem Filmabend mit Diskussion über die geplante Erdöl- und Erdgasförderung in der Region nördlich des Naturparkes Schlaubetal in das Schützenhaus Müllrose ein. Zum ersten Mal wird die deutsche Fassung der mehrfach preisgekrönten und oscarnominierte Dokumentation „Gasland“ kostenfrei und öffentlich in Ostbrandenburg gezeigt.
Der international für Aufregung sorgende Film zeigt schonungslos skrupellose Geschäftspraktiken der Energiekonzerne, deren Erdgas-Bohrungen in den USA das Grundwasser vergiften und die Gesundheit der Anrainer ruinieren. Anhand des Filmes des US-amerikanischen Filmemachers Josh Fox wird die Grünenpolitikerin zusammen mit dem Energieexperten Axel Kruschat vom BUND-Brandenburg über Risiken und Potentiale neuer Technologien im Bereich fossiler Energie, wie CCS, Fracking bzw. Förderung von Erdöl- und Gas mittels Verpressung von Gasgemischen diskutieren.
„Es geht nicht darum die eine oder andere Technologie zu verteufeln, sondern sachgerecht über Gefahren und Risiken mit der lokalen Bevölkerung zu diskutieren“, sagt Sabine Niels. Es sei aber nun mal ein Fakt, dass die Förderung von fossilen Rohstoffen mit teilweise unumkehrbaren Belastungen für Mensch und Umwelt einhergeht. „Wir müssen uns ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, in welcher Welt wir leben wollen“, so Niels.
Datum 10. Januar 2012
Ort: Schützenhaus der Stadt Müllrose
Adresse: Jahnstr. 14, 15299 Müllrose
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei
Aktualisiert (Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 12:01 Uhr)










Kommentare
ich war bei der Veranstaltung. Der Film war sehr lang (sollte man auf die wichtigsten Bilder kürzen) - die anschliessende Diskussion war sehr informativ. Wenn der Film kürzer ist, bleibt mehr Zeit für den Gedankenaustaus ch.
Meine Bitte: befasst Euch intensiv mit dieser Thematik - hier geht es um langfristige und nicht wieder umkehrbare Entscheidungen ! Richtet Eure Proteste an die Politiker in Potsdam. Nur hier können Dinge entschieden, abgelehnt oder blockiert werden.
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